3M Scott Safety ELSA -  Messe A+A 2017

Das Bild links verdeutlicht unsere Vision einer persönlichen Schutzausrüstung  als Grundausstattung für die Arbeitssicherheit:

 

1. Moderne Ganzkörpergurte /        Delta Comfort

2. Fallschutz für Werkzeug

3. Gaswarngeräte etc.

4. Moderner Fluchtretter


Stellvertretender Produkt Manager für den Bereich Industrial & M&CD bei Scott Safety, gibt einen Überblick über die Entstehungsgeschichte und Funktionsweise des umluftunabhängigen Fluchtretters ELSA.

 

Atemschutzgeräte sind tragbare Ausrüstungen, die den Träger mit sauberer Atemluft aus einem Druckluftbehälter versorgen und vor dem Einatmen schädigender Stoffe schützen. Es gibt drei unterschiedliche Arten von Atemschutzgeräten: Umluftunabhängige Atemschutzgeräte (Isoliergeräte), gebläseunterstützte Druckluft-Atemschutzgeräte (Filtergeräte) und Fluchtretter.

 

Wie wird ELSA eingesetzt?

Wie der Name schon sagt, sind Brandfluchtsets ausschließlich zur Selbstrettung aus gefährlichen Brandzonen gedacht. Unter keinen Umständen dürfen sie für einen Rettungseinsatz in gefährlichen Brandzonen genutzt werden. In einem solchen Fall sollten umluftunabhängige Atemschutzgeräte oder gebläseunterstützte Atemschutzgeräte zum Einsatz kommen.

 

Solange der Fluchtretter nicht im Einsatz ist, wird es in einem Schrank untergebracht, den der Nutzer jederzeit schnell erreichen kann. Fluchtretter werden häufig in Verbindung mit anderen Sicherheitseinrichtungen wie einem tragbaren oder fest installierten Gasmelder eingesetzt, der sofort einen Alarm auslöst, wenn die Konzentration an giftigen Gasen einen vorgegebenen Grenzwert übersteigt oder die Sauerstoffkonzentration in der Luft sinkt.

Sobald ein solcher Alarm ausgelöst wurde, kann der Nutzer die Tasche öffnen und die Fluchthaube herausnehmen. Da durch diesen Vorgang automatisch der Luftstrom aktiviert ist, muss der Träger gar nicht mehr daran denken, das Gerät anzuschalten. Alles, was der Nutzer tun muss, ist schnell die Haube überzuziehen und zu fliehen. Sobald der Nutzer einen sicheren Bereich mit frischer Atemluft erreicht hat, kann er die Haube wieder abnehmen.

Nach jedem Einsatz wird der Druckluftbehälter aufgefüllt und die Fluchthaube wieder in der Tragetasche verstaut. Sobald dies geschehen ist, ist die Atemschutzausrüstung wieder einsatzbereit.